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In den letzten Monaten und Wochen habe ich es nicht geschafft die Rennberichte von allen Rennabenden zu verfassen, auf zu arbeiten und online zu stellen. Jetzt habe ich einmal einige klassische Rennberichte hoch geladen. Ich hoffe das wird in Zukunft etwas besser, also wird es auch einige Rennberichte mehr geben.
Zwei Rennen waren Rennen aus einer Rennserie, diese wurden in bestimmten Klassen geleistet. Die anderen beiden Berichte sind von ganz normalen IG Treffen.

Bei uns steht der Spaß an erster Stelle, aber natürlich tritt jeder Pilot auch mit einem kleinen bisschen Ehrgeiz an. In der Regel fahren wir mit Carrera „out oft he Box“ + spezielle PU Reifen (Ortmännern) auf der Hinterachse. Zum Jahreswechsel 2013 / 2014 haben die meisten Fahrer die Vorderreifen „verklebt“.

Natürlich freuen wir uns auf Gäste und auch auf Besucher. Natürlich bitten wir um vorhergehende Kontaktaufnahme, aber ein Platz unter den 6 Slots ist sicherlich frei!

Carrera Katalog 2019

Neuheiten bei Carrera auch im Jahr 2019

Wie jedes Jahr hat die Marke Carrera der Firma Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH zur Spielwarenmesse in Nürnberg den Katalog 2019 veröffentlicht und auch die Neuheiten vorgestellt, die in den 4 Quartalen des Jahres 2019 erscheinen sollen. Carrera Clubmitgliedern wurden die Neuheiten bereits im November 2018 kommuniziert, werden aber immer mit einer Verschwiegenheitsklausel belegt.

Nachdem im Jahr 2017 der Maßstab 1:32 einige Neuheiten erhalten hatte, wurde im Jahr 2018 die Gewichtung auf den Maßstab 1:32 und 1:24 gelegt.

Einher gingen die Neuheiten bei Carrera mit einer Pressemeldung über finanzielle Umschichtungen in der Firma Stadlbauer, dass vom Konzernchef innerhalb von wenigen Tagen dementiert wurde.

Interessant war auch, dass die “Personal View” Slotcars von Carrera erneut im Katalog als Neuheit angekündigt werden, obwohl diese eigentlich für 2018 vorgesehen waren, laut Carrera eine Folge der DSVGO Einführung in Europa.

Anbei der Link zum Download des Katalogs 2019: Link

Carrera Katalog 2018

Der Carrrra Katalog 2018 ist da…

Pünktlich zur Spielwarenmesse in Nürnberg 2018 war es wieder soweit. Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH“ bringt neue Cars für Carrera Elektrorennbahn System raus. Unter den Carreraristi geliebt, unter den Slotracing Profis müde belächelt wird dieses doch immer mit Spannung erwartet und der ein oder andere rechnet sich aus, was er noch kaufen will und was er noch kaufen kann. In dieser News betrachte ich nur die Neuerungen in der Kategorie Digital 1:32.

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Carrera Katalog 2017

Neuheiten bei Carrera auch im Jahr 2017

 

Wie jedes Jahr hat die Marke Carrera der Firma Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH zur Spielwarenmesse in Nürnberg den Katalog 2017 veröffentlicht und auch die Neuheiten vorgestellt, die in den 4 Quartalen des Jahres 2017 erscheinen sollen. Carrera Clubmitgliedern wurden die Neuheiten bereits im November 2016 kommuniziert, werden aber immer mit einer Verschwiegenheitsklausel belegt.

 

Nachdem im Jahr 2016 der Maßstab 1:24 einige Neuheiten erhalten hatte, wurde im Jahr 2017 die Gewichtung auf den Maßstab 1:32 gelegt. Es wurden auch einige Formneuheiten aus 2016 von 1:24 auf 1:32 adaptiert und im geringeren Maße umgekehrt.

 

Im Maßstab 1:32 gibt es erneut Master GT Neuheiten, Fahrzeuge aus der DTM und die Reihe der „Klassiker“ aus den 60zigern / 70ziger Jahren wird erweitert. Neue Design des Porsche 911 GT3 RSR sind auch enthalten, wobei die Fans bedauern, dass die Neuerungen des realen Vorbildes nicht alle in das Modell übernommen wurden.

 

 

Anbei der Link zum Download des Katalogs 2017: Link

 

 

 

Somit werden uns auch im Jahr 2017 neue und schöne Slotcars von Carrera präsentiert.

Reifen beim Slotcar…

„Die Reifen sind durch…“

Ja, der Spruch „Da ist das Profil runter!“ geht bei Reifen die im Bereich Racing genutzt werden nicht, es ist da eigentlich egal, ob es im Maßstab 1:1 oder 1:32 statt findet.

Beim Slotcarracing, also im Maßstab 1:24 bis 1:64 ist die Reifenwahl und die Reifenkonsistenz ebenfalls wichtig. Ganze Internetforen werden mit Philosophien davon gefüllt. Wenn man sich einmal damit beschäftigt, ist man erstaunt und verwundert, wie viele verschiedene Theorien und wie viele Tipps und Tricks es dazu gibt.

Natürlich bietet jeder Slotcarhersteller zu dem Modell einen Satz Reifen an. Meist ist dieser aus einem Gummi oder Gummigemisch. Hier hat sich in den letzten Jahren die Qualität sehr verbessert, so das der normale Nutzer im wohnzimmerlichen Heimbetrieb kaum Kritik auf bringt.

Nun verwenden verschiedene Interessengruppen unterschiedliche Reifen, immer mit dem Ziel die Geschwindigkeit zu erhöhen, da sich mit besseren Reifen auch die Fahreigenschaften verbessern.

Es gibt also die Original Gummi Gemisch Reifen der Hersteller, dann gibt es Reifen aus Moosgummi – so genannte Moosis -, PU – oft unter dem Namen Ortmänner zusammen gefasst – und Selikon.

 

Reifen schleifen:

Reifen werden „geschliffen“, um Unwuchtungen der Felge, des Reifens und der Achse auszugleichen. Selikonreifen müssen angeblich nicht geschliffen werden. Zum Schleifen gibt es unterschiedliche Methoden, Ziel jeder Methode ist es, den Reifen eine glatte Oberfläche zu geben und Unwuchtungen auszugleichen. Es gibt dazu die Möglichkeit, das Slotcar selber als Schleifantrieb zu nehmen, es gibt aber auch spezielle “Reifenschleifmachinen” – HUDY und RSM3 sei hier nur als Beispiel genannt -.
Nun gibt es zu den unterschiedlichen Materialien auch einen ganzen Wald von Gerüchten, klar ist das jeder Reifen seine Vor- und Nachteile hat.

 

PU Reifen:

Hartnäckig hielt sich ein Gerücht, das PU Reifen die Bahnen „glätten“ würden und die Bahn dann für immer Beschädigt sei und nur mit unverhältnismäßig viel Aufwand wieder repaiert werden könne. Aus diesem Grund einige Erfahrungen und Wissenseinblicke zu PU – Reifen, egal von welchem Hersteller:

 

Allgemeines:

Polyurethane entstehen durch die Polyadditionsreaktion von Polyisocyanaten mit mehrwertigen Alkoholen, den Polyolen.
Aus PU werden z.B. Gummistiefel, Beschichtungen, Matratzen, Fußbälle, Kondome und vieles mehr hergestellt.
Im Bereich des Slotracings wurde mit Vergussmassen für die Elektroindustrie experimentiert und Mitte der 90er Jahre wurden die ersten PU Reifen von Stefan Wiesel gefertigt der diese dann für die Szene bereit stellte. Im weiteren Verlauf kamen Michael Ortmann und Guido Dickel mit PU-Reifen auf Basis der Mischung von Stefan Wiesel auf den Markt.
Diese Aufteilung hat bis 2008/2009 hervorragend funktioniert und die Reifen waren bis dahin unter den Namen DOW-Reifen in der Szene weit verbreitet.

Durch eine neue Chemikalien-Verbotsverordnung wurde der Stoff Isocyanat, der als Härter für Polyurethan Gießharze eingesetzt wird, von der EU reglementiert. Die Produzenten für Gießharze mussten auf diese Situation reagieren und entwickelten neue Produkte mit geringfügig anderen Eigenschaften.
Leider waren die geringfügig anderen Eigenschaften für die PU-Reifen nicht geringfügig, sondern hatten zur Folge, dass die Haftung stark nachließ.
Die Anbieter Dickel, Ortmann und Wiesel waren also gezwungen ein neues Gießharz zu finden, das die ursprünglichen Eigenschaften des alten Materials aufweist.
In dieser Zeit waren dann im Wochenrhythmus neue Mischungen und neue Anbieter auf dem Markt. Es dauerte ca. 1 – 2 Jahre bis sich die neuen PU-Reifen etabliert hatten und alle wieder zufrieden mit der Qualität der Produkte waren.
Die Aufteilung des Marktes hat sich dadurch komplett gewandelt. Es existiert eine Vielzahl an Anbietern mit verschiedenen Mischungen, die alle, auf Basis eines Gießharzes, PU-Reifen anbieten.
Die wesentlichen Unterschiede sind die Shore – Härte und die Beimengung von Füllstoffen.

PU-Mischungen können übrigens kein Silikon enthalten, denn dieser Stoff lässt sich nicht untermischen.

In den verschiedenen Foren kursieren immer wieder Aussagen, dass PU-Reifen einen negativen Einfluss auf andere Reifen haben.
Auch von PU-Hersteller zu PU-Hersteller soll es Beeinflussungen geben. Gerne wird der Ortmann Reifen als Stellvertreter für alle Reifen dieser Zusammensetzung genannt.

Dazu folgendes:
Sämtliche PU-Mischungen geben einen sehr feinen Abrieb/Staub auf die Bahn und säubern zudem die Bahnoberfläche von Moosgummi- Gummi- und Haftmittelbelag.
Dies bedeutet, dass ein Mischbetrieb mit anderen Reifen nicht funktioniert und eine gewisse Rundenzahl gebraucht wird, bis sich der jeweilige Reifen seinen „Belag“ geschaffen hat, um optimal zu arbeiten.

Qualität, unterschiedlicher Gripp von Charge zu Charge.
Alle Hersteller fertigen in relativ kleinen Mengen und es kann durchaus vorkommen, dass vereinzelt Blasen auftauchen und die Mischungen geringfügig von der Vorigen abweicht.
Wenn ich aber in den Foren lese, dass ein neuer Reifen nicht mehr funktioniert, dann bin ich mir absolut sicher, dass in den meisten Fällen das Werkzeug, das Geschick und das Wissen über die Aufbereitung solch eines Reifens fehlt.
Schlagworte sind Verkleben, Schleifen, Rundung, Konus, Fahrwerk, Abstimmung, usw.

 

Beeinflussung der Reifen untereinander:

1. Bei Kunststoffbahnen, die im Mischbetrieb mit Moosgummi, Gummi und PU-Reifen gefahren werden baut sich mit der Zeit eine „Haftschicht“ auf, die aus den verschiedenen Komponenten besteht.
Auf solchen Bahnen braucht es nur wenige Runden, um den Gripp für den jeweiligen Reifen herzustellen.

2. Bei Kunststoffbahnen, die nur mit PU-Reifen befahren werden, gibt es diese Haftschicht nicht und es braucht sehr lange, bis ein anderer Reifen den notwendigen Belag aufgefahren hat.

3. Bei Holzbahnen wird oft Glue aufgebracht, um eine Haftschicht zu erzeugen, die für alle Reifen geeignet ist. Es legt sich dadurch eine feine, klebrige Schicht auf die Fahrspur, die sämtlichen Abrieb bindet und somit gleichmäßigen Gripp, egal mit welchem Material gefahren wird, aufweißt.

4. PU Reifen beeinflusst PU Reifen
Durch die unterschiedlichen Shore-Härten und der Beimengung von Füllstoffen ist es durchaus möglich, dass Reifen A den Reifen B beeinflusst.
Meine Erfahrung ist, dass dies auf Holzbahnen und Kunststoffbahnen die im Mischbetrieb gefahren werden, keinen oder nur geringfügigen Einfluss hat und nach wenigen Runden nicht mehr spürbar ist.
Auf Bahnen die nur mit PU-Reifen befahren werden, kann dies einen stärkeren Einfluss haben.

5. Silikon Reifen
Hier kann ich nur auf Aussagen aus Forum und von Leidtragenden zurückgreifen und auf einige wenige Test. Eine mit Silikonreifen befahrenen Bahn nimmt allen anderen Mischungen (Moosgummi, Gummi, PU, usw.) komplett den Gripp und nur durch eine Reinigung der Oberfläche kann wieder mit anderen Reifen gefahren werden. Dieses liegt an der Tatsache, dass Silikon Öl anstatt Abrieb absondert. Es gibt hier sicherlich den einen oder anderen Hersteller, der diese Öl Austritt minimiert hat. In einigen Test kann man aber sehen, wo z.B. ein Silikonreifen eine „glitzernde“ Spur auf der Bahn zieht. Ein Vorteil ist, dass Silikonreifen angeblich nicht geschliffen werden müssen, dafür aber sich nach einiger Zeit ein feiner Ölfilm auf der Bahn bildet.

Ich hoffe, dass ein wenig Licht in die Welt der PU-Reifen, den Beeinflussungen, der Unverträglichkeiten und vor allem zu den kursierenden Geschichten gefallen ist.

 

Folgen bei „abgefahrenen“ Reifen:

Wenn sich Reifen abnutzen, verringert sich der Abstand zwischen Slotcar und Schiene. Fährt man also mit den im Slotcar üblichen Magneten, so kommt es zu folgendem Effekt: Desto geringer der Abstand des Unterbodens zur Schiene, desto stabiler wird die Kurvenfahrt und desto geringer die Höchstgeschwindigkeit.

Dieser Effekt kann dann noch verstärkt werden, wenn der Magnet die Schiene – Kunststoffbahnen – „hoch“ zieht und das Slotcar aufsitzt. Dieses merkt man dann, dass an Scheitelpunkten das Fahrzeug „hängen“ bleibt.

Ist die Magnetkraft geringer, aber die Reifen herunter gefahren, so kann es zu einem Effekt kommen, dass das gefahrene Slotcar plötzlich an ganz anderen Stellen aus dem Slot „abfliegt“. Dieses kann dann daran liegen, dass das Slotcar auf den Leiterbahnen der Schiene – Kunststoffbahn – aufsitzt und die Reifen den Gripp verlieren.

 
20150306_230819[1]Anbei ein Bild eines rechten Hinterreifens eines Audi A5 DTM von 2013. Hier waren die Reifen schon sehr weit runter gefahren, ein Fahren mit konkurrenzfähigen Geschwindigkeiten nicht mehr möglich. Im Radkasten ist der Abrieb des PU – Reifens zu erkennen.

Carrera Katalog 2015

Pünktlich zur Spielwarenmesse in Nürnberg 2015 war es wieder soweit. Stadlbauer Marketing + Vertrieb GmbH“ bringt neue Cars für Carrera Elektrorennbahn System raus. Unter den Carreraristi geliebt, unter den Slotracing Profis müde belächelt wird dieses doch immer mit Spannung erwartet und der ein oder andere rechnet sich aus, was er noch kaufen will und was er noch kaufen kann. In dieser News betrachte ich nur die Neuerungen in der Kategorie Digital 1:32.

Link zum Katalog PDF

 

Aber natürlich gibt es auch Videos, von Besuchern der Spielwarenmesse:

Weitere neue IG Mitglieder

Ein neues Jahr und neue Mitglieder, so soll es sein, so macht es Spaß. Ich freue mich heute die News zu veröffentlichen, dass wir weitere zwei Slotcarfahrer auf die „Grünen Hölle RSK“ bringen konnten. Bei der Weihnachtsfeier 2014 hatten sich Udo und Daniel dazu entschlossen, der IG beizutreten. Das war das Ergebnis einer längeren Vorgeschichte, die ich Euch nicht verschweigen kann.

 

Die Vorgeschichte:

Im Frühjahr 2013 hatte ein Bekannter meiner Eltern mir mitgeteilt, dass er jemanden kenne, der ebenfalls ein Verrückter ist, da er kleine Autos auf einem Kinderspielzeug im Kreis fahren lässt. Nach einiger Zeit war der SMS Kontakt hergestellt und bei jedem 2ten oder 3ten Rennen schrieb ich Udo an. Leider war es so, wie es im Leben öfter ist, es kam immer etwas dazwischen. Ich wollte nicht locker lassen und im Sommer 2014 war es dann soweit, denn – etwas überraschend für mich – sagte Udo zu und wollte an dem Rennabend vorbei kommen.

Der erste Kontakt und die Vorstellung der IG waren natürlich etwas „zögerlich“, aber man muss Udo und seinem Schwiegersohn Daniel zugestehen, das Eis ist schnell geschmolzen. Schon am Ende des ersten Rennabends auf der „Grünen Hölle RSK“ war eines klar, Udo und Daniel waren ein Gewinn für unsere Rennen. Seit diesem Abend war Udo fast immer dabei und Daniel war nur abwesend, wenn es das Real Life eben nicht anders wollte. Nach der Weihnachtsfeier 2014 – aber auch schon einige Wochen davor – waren beide so begeistert, dass Sie Ihren Eintritt in die IG erklärten.

 

Udo
Udo

Udo ist der „Kind gebliebene“ Opa, wenn man es so umschreiben darf. Irgendwann in den wilden Zeiten hier und da ein wenig Carrara gefahren, dann Kinder, Familie und Real Life. Zur Geburt seiner Enkeltochter hatte er dann bei Daniel regelmäßig auf der Grundpackung (GruPa) Gummi auf die Strecke gebracht. Irgendwann war er fast täglich bei Daniel und das übliche Platzproblem stand zur Diskussion. Nachdem der Dachboden in Udos Haus begutachtet wurde, kam es zum Umzug. Wie es dann so kommt, hier und da ein wenig Basteln, an den Autos schrauben, die Carrera Bahn erweitern und dem Spaß am Rennsport im Wohnzimmer „frönen“. Er ist der Slotcarfahrer der mit Ehrgeiz, der gewissen Priese schwarzem Humor und immer einem Lachen auf den Lippen ins Rennen startet. Er kann aber auch fair verlieren und entwickelte sich schnell zu einem guten Fahrer der die Strecke wirklich gut kennt. Zusätzlich kommt Ihm der Ehrgeiz am technischen Tüfteln zugute, so gibt es an den Autos immer etwas zu optimieren.

 

Daniel
Daniel

Daniel ist der Weggefährte von Udo und seine Slotcar Konkurrenz aus dem „eigenen Haus“, denn es ist der Schwiegersohn. Zur Geburt seines Kindes hatte er eine GruPa von Carrera geschenkt bekommen. Das ist ein traditioneller Fehler bei Verwandten, dem frischen Papa zur Entspannung Jugendspielzeig zu schenken. Es kam wie es dann kommen musste, denn der frisch gebackene Papa und der Schwiegervater wurden in den Bann des Slots gezogen. Von nun an bestimmten Rundenzeiten, Kurvenlage und das Gefühl im Daumen die Welt. Daniel hat natürlich seinen Spaß daran, auf dem Dachboden auf der Heimstrecke Gummi auf die Piste zu bringen. Natürlich hat er sich vom Ehrgeiz, der Jagd nach Bestzeiten, dem Hauch der Geschichte und dem Risiko der „Grünen Hölle RSK“ einfangen lassen. Durch seine frische und nette Art, hat er sich wirklich gut in die IG eingelebt und jedes Rennen wird einfach zum Spaß. Er hat sich vom Ehrgeiz und Verbesserungseifer seines Schwiegervaters natürlich anstecken lassen und bestreitet den Rennzirkus auf der „Grünen Hölle RSK“ fleißig mit. Dabei wird er nur ab und an durch das Real Life vom Rennsport „im kleinen Maßstab“ abgehalten wird.

Die Heimstrecker der beiden Slotcarfahrer:IMG-20150325-WA0002

Somit freue ich mich, weiteren Slotcarfahrern das „Herzlich Willkommen“ auf der „Grünen Hölle RSK“ aussprechen zu können. Wär hätte das im Dezember 2012 auch nur erahnen können, nicht in den schönsten Träumen.

IG Rennen 14.11.2014

Wieder einmal stand ein IG Rennabend an. Da es ja Mitte November schon früh dunkel wird und wir ja aus Köln vom Büro aus anreisten, kamen wir etwas später an. Dabei sollte heute ein besonderer Tag sein, denn wir hatten zwei „örtlich nah“ wohnende Gäste. Udo und sein Schwiegersohn Daniel waren der Einladung gefolgt. Es hatte in der Vergangenheit ein wenig Ausdauer gefordert, denn es kam immer etwas dazwischen und am 14. November ging es dann ganz schnell und wir freuten uns.

Der BMW Z4 GT3 von Schubert Motorsport - 24h Dubai 2013
Der BMW Z4 GT3 von Schubert Motorsport – 24h Dubai 2013

Nachdem nun auch Jörg und Stephan eingetroffen waren, würde das Training angesetzt. Kurz nach Beginn des freien Trainings erschienen Udo und Daniel. Das Interesse galt natürlich dem Raum, der Bahn und der verbauten Technik.

In der Trainings Phase konnte auch jeder die Leistungsfähigkeit des neuen “BMW Z4 GT3” aus dem Hause Carrera als D1:32 Fahrzeug bestaunen. Ob es einer der Konkurrenten zu den Spitzenreitern wird… die Frage wird offen bleiben…

Stephan, Kerstin, Udo und Daniel beim Training.
Stephan, Kerstin, Udo und Daniel beim Training.

 

Udo und Daniel hatten nicht viel Zeit und sollten gleich „in der harten Schule“ die „Grüne Hölle RSK“ fürchten lernen. So entschlossen wir uns, nach 20 min. freien Trainings das erste Rennen anzusetzen. Da wir nun insgesamt 7 Piloten waren, übernahm einer der IG Mitglieder die Rennleitung.

 

Rennen 1:

 

Im ersten Rennen trat Udo und Daniel jeweils mit einem McLaren M20 an, Jörg mit dem Porsche 911 GTR RSR „Haribo Racing“, Kerstin mit dem Porsche 911 GT3 RSR „Falken“, Stephan mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 und Kai mit dem schwarzen BMW M3 DTM.

Das Rennen:

In der ersten Phase konnten sich der BMW und der Aston von dicht folgenden Feld etwas absetzen. Beide Porsche schlossen aber sehr nah auf während die McLaren M20 doch etwas zurück fielen.

Kai freut sich über den grandiosen Sieg.
Kai freut sich über den grandiosen Sieg.

 

Nach dem ersten Drittel ließen die Reifen beim Aston so nach, dass dieser das Tempo des BMW nicht mehr halten konnte und viel zurück, um somit in den Zweikampf der beiden Porsche zu kommen, wobei hier der Falken Porsche dominant war.

Das letzte Dritte konnte der Falken Porsche den Vorsprung des BMW noch etwas abbauen, es reichte aber nicht und so gewann der BMW, vor dem Falken Porsche und dem Aston, während sich der Haribo Porsche noch vor den McLaren behaupten konnte.


Datum/Uhrzeit Fahrer Fahrzeug Runden Gesamtzeit (min:sec) Beste Runde (sec) Platz
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
14.11.2014 20:44 -- / -- K. Herrmann -- / -- BMW M3 DTM -- / -- 75 -- / -- 21:30,549 -- / -- 12,854 -- / -- 1
14.11.2014 20:44 -- / -- K. Krangemann -- / -- Porsche GT3 RSR No.17 -- / -- 72 -- / -- 21:26,393 -- / -- 13,408 -- / -- 2
14.11.2014 20:44 -- / -- Stephan Aston -- / -- Martin V12 Vantage GT3 -- / -- 71 -- / -- 21:27,325 5,008 -- / -- 3
14.11.2014 20:44 -- / -- Jörg Lemmer -- / -- Porsche GT3 No. 8 -- / -- 66 -- / -- -- / -- 21:05,401 -- / -- 13,327 -- / -- 4
14.11.2014 20:44 -- / -- Udo  -- / -- McLaren M20 -- / -- 64 -- / -- 20:55,381 -- / -- 13,450 -- / -- 5
14.11.2014 20:44 -- / -- Daniel  -- / -- McLaren M20 -- / -- 64 -- / -- 21:06,974 -- / -- 14,713 -- / -- 6

 

Rennen 2:

 

Es wurde nun eine kleine Pause, mit einigen Gesprächen, Reifenbetrachtung und technischer Wartung verbracht. Auch mussten kurz einige kleinere Schienenstücke wieder etwas „aneinander gerückt“ werden. Es ging nach einer kurzen Pause dann aber in dass zweite Rennen wo die Rennleitung noch einmal getauscht wurde.

 

Im zweiten Rennen trat Udo mit einem McLaren M20 an und Daniel stieg auf den KTM X-Bow, Jörg blieb beim Porsche 911 GTR RSR „Haribo Racing“, Kerstin blieb ebenfalls beim Porsche 911 GT3 RSR „Falken“, Stephan blieb auch beim Aston Martin V12 Vantage GT3 und Falki trat mit dem Audi A5 DTM an.

 

Das Rennen:

Der Audi, Falke Porsche und der Aston setzen sich nach den ersten Runden ab, während der KTM X-Bow doch im Karussell seine Schwierigkeiten hatte.

Nach dem ersten Drittel kam es zum Zweikampf im Mittelfeld in dem der Haribo Porsche sich harte Kopf an Kopf Fight’s mit dem Verfolger Udo im McLaren M20 aber auch mit dem zu jagendem Aston hin gab. Der Falken Porsche setzte dem Audi nach, schaffte es aber nicht den zu Beginn bestehenden Vorsprung abzubauen.

Nach einiger Zeit gewann der Aston seine Anschluss an die Führung und der Falken Porsche viel in’s Mittelfeld zurück. Später stellte sich ein Fehler in der Einspritzanlage heraus.

Letztendlich konnte der Audi einen Start-Ziel Sieg einfahren, gefolgt vom Aston, den beiden Porsche und dem McLaren M20 und dem KTM X-Bow.

Datum/Uhrzeit     Fahrer         Fahrzeug                Runden  Gesamtzeit (min:sec)  Beste Runde (sec)  Platz
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
14.11.2014 21:51 -- / -- Daniel   -- / --       KTM X-Bow       -- / --         61     -- / -- 20:12,610      -- / --        14,083       -- / --       6
14.11.2014 21:51-- / --   Udo       -- / --      McLaren M20     -- / --         69      -- / -- 20:13,302       -- / --       13,726       -- / --       5
14.11.2014 21:51-- / --   K. Krangemann -- / -- Porsche GT3 RSR No.17 -- / --   71      -- / -- 20:09,655       -- / --       13,474      -- / --        4
14.11.2014 21:51-- / --   Jörg Lemmer  -- / --   Porsche GT3 No. 8 Jörg -- / -- 73      -- / -- 20:25,390       -- / --       13,397      -- / --        3
14.11.2014 21:51-- / --   Stephan    -- / --     BMW McLaren F1      -- / --     73      -- / -- 20:12,933       -- / --       13,141      -- / --        2
14.11.2014 21:51-- / --   B. Falkenhain -- / -- Audi A5 DTM        -- / --      75      -- / -- 20:32,605      -- / --        13,300        -- / --      1

 

Erneut gab es eine kleine Pause… Essen, Trinken und Kaffee machten die Runde. Da es bereits spät war, wollten doch alle das dritte Rennen antreten.

 

Rennen 3:

 

Im letzten Rennen gestaltete sich das Fahrerfeld und die Fahrzeige etwas anders. Im dritten Rennen trat Udo erneut mit dem McLaren M20 an und Daniel übernahm den Falken Porsche 911, Jörg blieb beim Porsche 911 GTR RSR „Haribo Racing“, Kai trat mit dem schwarzen BMW M3 DTM an, Stephan übernahm den Warsteiner Porsche 956 KH und Falki trat mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 an.

 

Das Rennen:

BMW M3, Porsche 956 KH und Aston setzten sich an die Spitze, wobei der Aston die Geschwindigkeit des BMW M3 nicht lange halten konnte und die Porsche 956 KH (SlotIt) die Führung übernahm.

Während der Aston mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, musste der Falken Porsche wegen Motorschadens in der 27 Runde die Box ansteuern. Eine Gewisse Zeit entwickelte sich Kopf an Kopf rennen zwischen Porsche 956 KH, Aston Marten und BMW M3, wobei BMW M3 und Porsche 956 klar die Favoriten waren.

Mit einem sicheren Vorsprung fuhr der Porsche 956 KH den Sieg ein, danach folgte der Ihm recht gefährlich werdende BMW M3 DTM, dann der Aston, Haribo Porsche und McLaren M20.

 

Datum/Uhrzeit     Fahrer         Fahrzeug                  Runden  Gesamtzeit (min:sec)  Beste Runde (sec)  Platz
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
14.11.2014 22:58  -- / --  Daniel     -- / --      Porsche 911 GT3 RSR    -- / --     27    -- / --    09:55,937     -- / --          13,889       -- / --        6
14.11.2014 22:58  -- / --  Udo        -- / --      McLaren M20             -- / --    67    -- / --    21:28,556     -- / --          13,221       -- / --        5
14.11.2014 22:58  -- / --  Jörg Lemmer   -- / --   Porsche GT3 No. 8 Jörg   -- / --   68    -- / --    21:25,830     -- / --          13,495       -- / --        4
14.11.2014 22:58  -- / --  B. Falkenhain  -- / --  Aston Martin V12 Vantage  -- / --  69    -- / --    21:28,340     -- / --          12,897       -- / --        3
14.11.2014 22:58  -- / --  K. Herrmann   -- / --   BMW M3 DTM No. 7 KH     -- / --    73    -- / --    21:27,860     -- / --          13,060      -- / --         2
14.11.2014 22:58  -- / --  Stephan      -- / --    Porsche 956 KH "Warstein"  -- / --  75   -- / --     21:29,498     -- / --          12,127      -- / --         1

 

 

Insgesamt war es ein sehr angenehmer, fröhlicher, spannender und abwechslungsreicher Abend. Wir bedanken uns auch bei Udo und Daniel, dass Sie uns als Gruppe so genommen haben wie wir sind und wir gemeinsam einige schöne Rennen fahren konnten.

Leider waren wir alle sehr müde und waren nach den 3 Rennen wirklich sehr müde und verzichteten auf ein viertes Rennen.

Slotkaotenrennen Klasse D 01.11.2014

Einleitung:
Bei diesem Rennbericht handelt es sich um ein Rennen der Slotkaotenserie. Dabei sind die verschiedenen Klassen der Fahrzeuge fest definiert. Grob kann man wie folgt unterscheiden:
Klasse A = Carrera D132 „out oft he Box“ (ootB)
Klasse B = SlotIt digitalisiert, Motorendrehzahl begrenzt und ootB
Klasse C = Freie Klasse, Motoren bis zu 25.000 Umdrehungen
Klasse D = Langstreckenrennen mit Klasse B

 

 

Vorweg ein „Dankeschön“:
Vielen Dank an alle Beteiligten, dass die „Teppichflitzerbahn“ auch beim ersten Langstreckenrennen keine Beschädigungen erfahren hat, weil jemand zu motiviert sein Auto bergen wollte.
Vielen Dank an alle Piloten das Fairness und Verständnis eine sehr angenehme Atmosphäre erschuf. Es gab zwar zu Beginn das Thema mit den Decoder der sich persönlich nicht mit der CU verstanden hat, aber ich denke auch das konnten wir mit Ruhe, Gelassenheit und einem gegenseitigen Verständnis klären. Das Gripp zu Trainingsbeginn so „unterirdisch” war und erst ab der Hälfte des Rennens angenehm wurde, tut mir leid.

Ein Dankeschön auch an Markus & Janning, die so lieb und nett waren und sich als Rennleitung zur Verfügung stellten.
Danke an jemand der am Freitag und Donnerstag 3 Bleche Zwiebelkuchen fertig gemacht hat und am Samstagmorgen seine Küche zur Verfügung stellte; an die edlen Bierbankausleiher, die „Strücher Karnevals AG“ – nur der Vollständigkeitshalber erwähnt – und auch an Stepwindsurfer, dessen holde Frau ebenfalls mit einem Chile zum umfangreichen Buffet beitrug.

 

Einführung:

Die vorhergehenden Erwartungen an jedes Team waren hart, insbesondere da in der Klasse D einige bereits Erfahrungen gesammelt hatten. Aufgrund der Strecke und der Grippeigenschaften entschloss man sich, von 10:30 Uhr bis zum Qualifying „freies Training“ zu gewähren. Auch bei diesem Rennen waren die Erwartungen der Zuschauer und Fans der Langstreckenrennen sehr hoch und die unterschiedlichen technische Umsetzung der Erfahrung aus den ersten Rennen der Saison war bei einigen Teams deutlich spürbar.

Die antretenden Teams waren:

Das Team „Die Amateure“ bestand aus „AK Derbey“ und „Manu“, hatte sich bereits in den letzten Klasse D Rennen als ein überragendes Boxengassenteam mit stahlharten Nerven und der überragenden Fairness heraus gestellt. Der optimal aufgebaute C9 zeigte der bereits auf anderen Strecken die Konkurrenz auf ihre Plätze verwiesen hatte, wurde durch einen SICA19C Toyota 88C #38 als Ersatzwagen verstärkt.um.

Das Team „La Onda“ bestand aus „Ritschbumm“ und „Lucky“, hatte auf dem Klasse A, B, C Rennen in der Grünen Hölle RSK bereits Erfahrungen sammeln können. Grade dieses Teamgespann der Piloten war für die Kritiker nicht gut durchschaubar. Das Team titt mit dem MC F1 GTR No 41 an und hatte kein Ersatzfahrzeug. Es wurde alles auf eine Karte gesetzt.

Das Team „New Kids on the Slot“ bestand aus „Fabian“ und „Frank“. Das Team trat auf der Grünen Hölle als vollkommen unbeschriebenes Blatt an. Eine beachtliche Herausforderung, zwischen den Strecken und Rennerfahrenen Teams bestehen zu wollen und mit einem neu aufgebauten Porsche 958 LH und als Ersatz der Mazda 787B Le Mans 1991. Auch hier wird mit Spannung erwartet, ob dieser erste Antritt beim Grand Prix in einen eingefahrenen Sieg umzusetzen ist.

Das Team “Slotsurfer” bestand aus „Stepwindsurfer“ und „Elektroman“, beide Piloten sind über die IG auch auf der Grünen Hölle RSK aktiv und hatten somit „Heimvorteil“. Es war natürlich das erste Langstreckenrennen mit diesem Regelwerk. Auch hatte sich im Vorfeld bei Testfahrten der Porsche 962 CK “Coke” nicht gegen den Sauber Mercedes C9 auf dieser Strecke behaupten können. Somit war der C9 in der Klasse D angetreten, wobei der Porsche 962 CK als Ersatzfahrzeug eingestuft war.

Vereinzelt hatten sich die Mediengesellschaften beklagt, so fällt der „das Langstreckenrennen der Grünen Hölle“ doch auf mehrere Sportveranstaltungen. So war das Formel1 Rennen in USA am Folgetag und Fußball am Abend angesetzt.

Gripp Problematik:
Ca. 2 ½ Wochen vor dem Rennen war ein massiver Gripp Einbruch auf der Strecke fest zu stellen. Die Bahn wurde daraufhin gereinigt, Abgesaugt und die Leiterbahnen gereinigt. Der Gripp verbesserte sich nur geringfügig. Zusätzlich wurde die Strecke durch Gohstcars „eingefahren“.
Ich hatte alle Rennteilnehmer via WhatsApp darüber informiert und hatte noch in der Woche davor an 3 Abenden einige Teile gereinigt und via Gohstcar die Strecke eingefahren. So war die Strecke zu Beginn den Trainings zumindest mit wenig Gripp befahrbar. Erst ab 2/3 des Rennens hatte die Strecke dann wieder vollen Gripp, so wie man diesen kannte.

Freies Training:
Um 10:30 wurde die Strecke eröffnet. Das heimische Team brachte den V12 Motor den C9 auf Temperaturen und sehr früh war das grollen des brachialen Motors in den verwinkelten Kurven der „Grünen Hölle RSK“ zu hören. Kurze Zeit danach trafen auch die anderen Teams an der Rennstrecke ein und sehr schnell füllten sich die Strecke mit den Fahrzeugen und einem dumpfen Motorenlärm, das Aufheulen der Motoren in den Messständen und das Grollen der Motoren wenn diese über die Start / Ziel Grade fuhren..
Aufgrund der Einteilungen der Fahrerlager war auch dort ein reges Treiben zu beobachten. So musste das Team „La Onda“ den Platz im eigentlichen Bahnraum räumen und zu den anderen Fahrern im Flur wechseln. Hier war in Form von zwei Biertischen genügend Platz. Jedes Team konnte dort nach Herzenslust die Fahrzeuge behandeln.
Auf der anderen Seite des Flurs wurde das Buffet aufgebaut. Hier gab es zusätzlich zu Hot Dogs, Zwiebelkuchenbei diesem Rennen auch noch Chili con Carne, heißen Kaffee und kühle Getränke.

Am Ende stellte des Trainings viel der McLaren Mercedes C9 des Teams „Die Amateure“ durch eine Fehlzählung der Runden auf. Man Entschloss sich, einen erstes Qualifight und einen ersten Rennstart anlaufen zu lassen.
Nach dem Start und den ersten 2 Runden trat dieses Problem erneut auf. Mit Absprache der anderen Teams wurde Veränderungen vorgenommen, ein 5 Runden Test gefahren und erneut an gestartet. Letztendlich, nachdem Slot getauscht wurde, WLan+ Controller getauscht wurde und CU sowie Cockpit XP neu gestartet wurde und die Thematik weiterhin aufgetreten war, trat das Team „Die Amateure“ mit dem SICA19C Toyota 88C #38 an.
Das Rennen begann und die Spannung war deutlich zu spüren.

 

Das Rennen:
Das Rennen wurde dann nach dem 3ten Start – wie eben beschrieben – erneut an gestartet. Ich beschreibe das Rennen in verschiedenen Phasen, da es so am übersichtlichsten erscheint.

Phase 1:
Startphase und ersten 30 – 40 Runden. Hier konnte sich der SICA19C Toyota 88C #38 und der McLaren F1 GTR No 41 vom Start an beginnen leicht absetzten. Der SICA19C Toyota 88C #38 hatte eine sehr hohe Endgeschwindigkeit und eine starke Kurvenfestigkeit, während der McLaren F1 GTR No 41 an die Endgeschwindigkeit heran kam, aber in den Infields ein wenig Zeit verlor. An dritter Position war das Team „Slotsurfer“ mit dem Sauber Mercedes C9. Hier gab es aufgrund des anfänglichen schlechten Gripps auf der Bahn noch einige Flüchtigkeitsfehler. Bei ca. 50 Runden hatte sich die führende Gruppe jeweils mit einem Abstand von 2-4 Runden zu den nächst vorderen abgesetzt, lediglich der Porsche 958 LH war etwas zurück gefallen.
Allgemein hatte jedes Team mit den schlechten Gripp Verhältnissen auf der Strecke zu kämpfen. Die K1 Kurven und das Karussell waren in Kombination mit dem nicht guten Gripp der Strecke eine gefährliche Kombination und brachte einige Fahrten auf dem Randstreifen und in den Kiesbetten ein.

Phase 2:
In dieser Phase hielten die Abstände der drei führenden Teams erstaunlich nahe zusammen. Ein wenig Abstand konnte sich die führenden „Die Amateure“ mit dem SICA19C Toyota 88C #38 aufbauen, da die Boxenstopps und Fahrerwechsel in der Regel sehr fehlerfrei verliefen. Hier hatten insbesondere „Die Slotsurfer“ noch Abstimmungsprobleme. Das „La Onda“ Team hatte lediglich die Streckenerfahrung von „Ritschbumm“, während der Pilot „Lucky“ mit der ersten Überführung und der darin enthaltenen S-Kurve noch seine Probleme hatte. Einige Auffahrunfälle des Führenden bei Überrundung oder Überholmanövern nach Tankstopps brachten auch diesem Team einige ungewollte Boxenstopps ein. Letztendlich konnte keine Team an Ihren verfolgte Positionen wirklich näher heran kommen, wobei die „New Kids on the Slot“ die hohe Geschwindigkeit der führenden Teams gepaart mit den wenigen Fehlern mit dem Porsche 958 LH nicht halten konnten und weiter zurück vielen.

Phase 3:
Die Dritte Phase zeichnete sich durch eine sehr hohe Konzentration aller Teams, deutlich verbesserte Gripp Eigenschaften der Strecke und sehr wenig Unfälle aus. Direkt zu Beginn gab es einen harten Fight der beiden führenden Teams, da das Team „La Onda“ zu den „Amateuren“ aufgeschlossen hatte. Der Zweikampf konnte von „Ritschbumm“ als Pilot gehalten werden, „Leucky“ schaffte dieses nicht und nach einigen Runden und einem erneuten Boxenstopp hatte der Führende SICA19C Toyota 88C #38 durch die Zeitgewinne aus den Infields einen Abstand von 3-4 Bahnen zurück erkämpft. In dieser Phase hatte sich auch das dritte Team „die Slotsurfer“ mit dem Sauber Mercedes C9 bis auf 3 ½ Runden auf die 2te Position heran gekämpft.
Aber auch das Team „New Kids on the Slot“ auf der Position konnten die Unfalle minimieren, den Topspeed der anderen Teams konnte der Porsche 958 LH weiterhin nicht halten, der eingefahrene Abstand auf die 3te Position umfasste zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 30 Runden.

Phase 4:
Mehr als 2/3 der Rennzeit war überschritten und die Ermüdung der Piloten und teilweise auch des Materials war nun deutlicher zu spüren. Ausgeglichen wurde dieser Effekt nun durch den nun wieder im Normalbereich fahrbaren Gripp Verhältnissen der Strecke. Die Unfallrate nahm nun wieder etwas zu, was auch die Abstände unter den Positionen wieder etwas erweiterte. So ware zwischen den 3 führenden Positionen wieder 4-6 Runden Abstand.

Phase 5:
5/6 der Rennzeit waren nun absolviert. Während die 3te Position bis auf 4 ½ – 5 Runden an die 2te Position heran gekommen war, war der Rundenunterschied zwischen Position 1 und 2 fest bei 4-6 eingefroren. Der Fahrzeugausfall des Porsche 958 LH bei den „New Kids on the Slot“ brachte dann noch einmal den Mazda 787B Le Mans 1991 auf die Strecke. Man merkte das beide Piloten den Unterschied zwischen dem Porsche 958 LH und Mazda 787B Le Mans 1991 erst erfahren mussten.
Ein Tragischer Fehler beim Boxenstopp und das daraus überfahren einer Boxengassenstrafe warf das Team „Slotsurfer“ auf den Abstand auf 8-9 Runden zur 2ten Position zurück. Das konnte nicht mehr aufgeholt werden.
Der Abstand zwischen dem SICA19C Toyota 88C #38 und McLaren F1 GTR No 41 schmolz etwas, war aber in der verbleibenden Zeit aufgrund der geringen Unfallauffälligkeit des Team „Die Amateure“ rechnerisch nicht mehr einzuholen.

Phase 6:
In den letzten 6 Minuten des Rennens flauten die hitzigen Positionskämpfe etwas ab und auch die Boxengassenstrafen wurden taktisch betrachtet nicht mehr abgelöst.

 

Rennbildschirm
Rennbildschirm

Das Ergebnis:

Die Amateure
Platz 1 / 416 Runden
Teammitglieder “AK Derbey / Manu”

Team La Onda
Platz 2 / 409
Teammitglieder ” Ritschbumm / Lucky”

Team Slotsurfer
Platz 3 / 398
Teammitglieder ” Stephwindsurfer/ Elektroman”

Team New Kids on the Slot
Platz 4 / 350
Teammitglieder ” Frank / Fabian”

 

 

Zieleinlauf Klasse D Kaotenrennen 01. November 2014
Zieleinlauf
Klasse D Kaotenrennen
01. November 2014

Strecke auf CockpitXP Sensoren umgerüstet

Mit Stolz sehen wir auf die vollbrachte Arbeit zurück!

 

Für August und September hatten wir uns viel vorgenommen!

Warum?

 

Nun wir hatten damals bei den Rennen immer den Effekt, das bei Chaostaste auch das Tanken unterbrochen wurde. Das alles hatte ab und an solche Ausmaße genommen, dass erfahrene Fahrer 3-4x zum Tanken ansetzen mussten, nur weil andere Fahrer aufgrund eines Unfalls „abflogen“ und Chaos auslösten!

Ein – sehr- erfahrener Cockpit XP v2 Nutzer hatte uns angeraten die Cockpit Sensoren zu verbauen. Dazu muss man sagen, dass es eine Software ist, die Rennen erfasst, Zeiten nimmt und einige andere positive Eigenschaften hat. Wir nutzen diese Software schon seit Dezember 2012.

Daraufhin wurde Zusatzmaterial für einige Euros und das eigentliche Material für Cockpit Sensoren und USB Box auf der Homepage für CockpitXP gekauft.

Es folgte ein kompletter Samstag an Lötarbeiten, ein zweiter Samstag an Umbauarbeiten und zwei weitere Nächte an Testphasen. Letztendlich mussten wir das Thema mit der „Tankunterbrechung bei Chaos“ durch das Anlegen einer neuen Rennbahn regeln und die Statistikdatensätze „Eintrag“ für „Eintrag“ übernehmen.

 

Aber…

Die CockpitXP V2 Sensoren bringen eine ganze Menge an Vorteilen mit, zu viel um diese alle hier zu benennen. Wir sind zufrieden und haben jetzt das was wir haben wollten, verlässlich und gut funktionierende Sensoren.

 

Vielen Dank an:

Manu unserem Lötkolbenkünstler!
Thomas alias slot-xtrem, unserem Guru bzgl. Tipps zu CockpitXP v2 Homepage
Peter dem Herausgeber und Entwickler von CockpitXP v2 Homepage